Die Wassermühle von Onden (Digitaler Download)
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Schauplatz dieses Blattes ist Onden bei Harajuku, das heutige Jingumae im Bezirk Shibuya.
Vor dem Hintergrund klaren, fließenden Wassers und üppigen Grüns dreht sich still ein Wasserrad. Die Gestalten der Arbeitenden und die weite ländliche Umgebung lassen die idyllische Lebensweise Edos aufscheinen. Der Berg Fuji, klein im Hintergrund aufragend, steht sinnbildlich für die Gegenwart der Natur im Alltag.
Von dieser Landschaft heißt es, sie schildere den „Reichtum des Lebens“. Sie hält jene unberührte Szenerie Edos fest, in der die Menschen selbst in der Stadt im Einklang mit der Natur lebten. Das Werk fängt den friedvollen Lauf der Zeit ein, als vernähme man das Rauschen des Wassers.
Hokusai Katsushika zählt zu den bedeutendsten Ukiyo-e-Meistern der späten Edo-Zeit. Sein Hauptwerk „Sechsunddreißig Ansichten des Berges Fuji“ schildert die Schönheit der japanischen Landschaft in kraftvollen Kompositionen und leuchtenden Farben und hat ihm internationale Anerkennung eingetragen. Unablässig suchte er nach neuen Ausdrucksformen und änderte im Lauf seines Lebens mehr als 90 Mal seinen Künstlernamen. Sein kühner Bildaufbau und seine unverwechselbare Pinselführung übten tiefgreifenden Einfluss auf die späteren Künstler des Impressionismus aus.